Auch einige Wölflingsmeuten aus dem Bezirk Düren haben am Wölflings-Bundeslager “MEUTErei - Wölflinge am Ruder!” vom 30.07. bis zum 03.08.2008 teilgenommen.

Mit Bahn und Bus fuhren die Wölflinge aus Jülich am Mittwoch, dem 30. Juli, bei sehr heißem Wetter zum Bundeszentrum der DPSG nach Westernohe. Von Jülich ging es mit der Rurtalbahn nach Düren. Dort warteten die Wölflinge aus Niederzier schon auf uns. Weiter ging es über Köln und Koblenz nach Limburg an der Lahn. Mit dem Shuttlebus legten wir die letzte Etappe bis zum Bundeszentrum zurück. Nach der Anmeldung hatten wir nur einen kurzen Weg zu unserem Diözesandorf (Aachen). Die Zelte waren bald aufgebaut und eingeräumt. Der Schlachtruf für die nächsten Tage wurde schon einmal geübt. Die Wölflinge begaben sich nun auf die Suche nach dem geheimen Schatz von Westernohe. Dabei konnten sie das Gelände erkunden. Das Abendessen gab es dann im Diözesandorf. Später ging es dann mit einem Fackelzug zur Arena, wo die Lagereröffnung stattfand. Dabei trat Wölfi auf, der großen Anklang bei den Wölflingen fand. Der Himmel hatte sich inzwischen zugezogen und es zuckten ständig Blitze. Aber das Gewitter hatte ein Einsehen mit uns und zog vorbei. 

  

Auch der nächste Tag sollte wieder sehr heiß werden. Nach der Morgenrunde und dem Frühstück zogen wir wieder zur Arena. Auf der Bühne begann dann die Rahmenhandlung mit Wölfi, der erst einmal geweckt werden musste. Kaum war er dann soweit, traten auch schon die Piraten in den Mittelpunkt. Es entstand ein Streit, wer denn nun die besseren Entdecker seien, die etwas dümmlichen Piraten oder Wölfi mit seinen klugen Wölflingen. Dies mündete in eine Wette, die bis Samstag einzulösen war. Die Admiräle, die jetzt auch die Bühne betraten, sollten dabei aufgrund ihrer außerordentlichen Erfahrung die Schiedsrichter sein. 

So fiel dann der Startschuss zur Entdeckertour und die Wölflinge begaben sich in ihre zuvor gewählten Entdeckungsfelder. Erst am Nachmittag kehrten sie wieder in ihre Diözesandörfer zurück. Die Abholung war nicht ganz einfach bei so vielen Wölflingen. 

Schließlich gingen dann die Wölflinge in kleinen Gruppen zu den einzelnen Inseln an denen Erholung und Spiele angeboten wurden. Das Abendessen fand dann wieder in ihren Diözesandörfern statt. 

  

Der Freitag begann mit gegenseitigem Zähne putzen und nach dem Frühstück waren dann wieder die Entdecker gefragt. Zum Mittagessen waren wieder alle in den Dörfern. Nach einer Pause wanderten die Wölflinge wieder auf Entdeckerpfaden. Am Nachmittag kehrten die Wölflinge wieder zurück in die Dörfer und wie gestern entspannten sie sich später auf den Inseln. Nach dem Abendessen gab es noch eine kleine Pause und es begann der Dorfabend. Die verschiedenen Bezirke gaben etwas zum Besten und es gab Gesangs- und Theaterdarbietungen am Lagerfeuer. Auch Wölfi war zugegen. Er führte schließlich noch eine Woodbadge-Verleihung an Uli Schauff vom Stamm Fabula durch. Nach einer Gute-Nacht-Geschichte hieß es dann Schlafen gehen. 

  

Der Samstag begann wieder wie die beiden letzten Tage. Die Entdeckergruppen führten ihre geplanten Aktionen durch. So gab es: ein Blindencafé, einige Demos, Insektenhotel, Minikläranlage usw. Andere besuchten einen Biobauernhof und einen Falkner. Am Abend ging es dann gemeinsam zum Sportplatz zum gemeinsamen Abendessen. Der Sportplatz war schließlich randvoll mit Wölflingen. Im Anschluss daran begann die Abschlussparty in der Arena. 

Nachdem alle Wölflinge Platz gefunden hatten, betraten Wölfi, die Piraten und die Admiräle die Bühne. Die Wette sollte ausgewertet werden. Aber da die Piraten betrogen, musste ein Wettstreit entscheiden. Dazu holte sich Wölfi drei Wölflinge als Vertreter. Nach vier Ratedisziplinen erwiesen sich die Wölflinge mit 3:1 als Sieger. Unter großem Jubel mussten sich die Piraten kleinlaut zurückziehen. 

Die Bundesstufenreferenten der Wölflingsstufe in der DPSG Ulrich Weighardt und Katrin Kaufmann übergaben dem Vorsitzenden des Deutschen Bundesjugendringes Detlef Raabe das “Wunschbuch” von über 100 Entdeckergruppen des Bundeslagers. 

Und schließlich trat noch die Band „Teilzeit“ auf, die die Wölflinge mit ihren Songs begeisterte. Nach dem Auftritt kamen noch einmal alle Akteure auf die Bühne und bekamen ihren wohl verdienten Applaus. 

  

In der letzten Nacht fing es dann in frühen Morgenstunden an zu regnen. Aber zur Morgenrunde des Sonntags hatte es längst wieder aufgehört. Jetzt hieß es Einpacken und Zelte abbauen. Dies war dann bis zum Frühstück geschehen. Anschließend ging’s noch einmal zur Arena. Dort fand der Abschlussgottesdienst statt. Mit dem Ende des Gottesdienstes mussten wir den Platz, der uns so schöne Tage bereitet hatte verlassen, denn unser Bus fuhr bald. Er brachte uns wieder nach Limburg; und auf dem gleichen Weg wie wir gekommen waren ging es wieder nach Hause. In Düren bzw. Jülich wurden die Wölflinge, die jetzt doch sehr müde wirkten, von ihren Eltern empfangen. Und sie hatten in den nächsten Tagen sicherlich viel zu berichten. 

Spannende Photos findet ihr auf der Homepage von Michael Greve unter http://www.greve-digi.de/html/wolflings-bula.html.